Kundenbereich

Wechsel der PDL in der Krise sauber gestalten

In manchen stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten ist der Stuhl einer PDL mit dem Schleudersitz eines Bundesliga-Trainers zu vergleichen. Nicht selten werden in zwei Jahren fünf Pflegedienstleitungen verschlissen. Und das ist ein teures Vergnügen: fünfmal entstehen messbare Beschaffungs- und Einarbeitungskosten sowie nicht messbare Kosten durch Reibungsverluste, Mehrarbeit aufgrund eines Führungsvakuums sowie weitere indirekte Kosten unter der Oberfläche.

Oft werden in der Hektik der Nachbesetzung zwei wesentliche Dinge bei der PDL-Akquise versäumt:

 

1. Ehrliche Definition der Ziele der neuen PDL

 

Fragt man nach Zielen einer PDL, wird oft etwas schwammig von „mehr Kundenzufriedenheit“ und „besserer Stimmung unter den Mitarbeitern“ gesprochen. Besser ist es, Klartext zu reden, was eine PDL wirklich erreichen soll.

Mögliche Kernziele im stationären Bereich

  • Abbau von Überstunden
  • Rückgang des Krankenstandes auf 5%
  • Erhöhung des Pflegegrad-Mix auf 3,4
  • Null Anordnungen bei Heimaufsichtsbegehungen
  • Null Maßnahmen der Pflegekassen nach MDK-Prüfung

 

Mögliche Kernziele im ambulanten Bereich

  • Alle Touren in der Gewinnzone
  • Alle Einsätze in der Gewinnzone
  • Vordefinierte Anzahl Produktivstunden in Verbindung mit Umsatzziel je Produktivstunde
  • Abbau von Überstunden
  • Rückgang des Krankenstandes auf 5%
  • Null Maßnahmen der Pflegekassen nach MDK-Prüfung

 

Diese Aussagen sind klar und ehrlich gegenüber einem Bewerber. Und mit einer solchen Zielsetzung ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Einstellung gemacht.

 

2. Klare Definition des Anforderungsprofils der PDL

 

Um die oben beschriebenen  Ziele zu erreichen, können Sie nun klar definieren, was die PDL dafür können muss.

Gliedern Sie Ihr Anforderungsprofil nach

  • Fachkompetenz
  • Methodenkompetenz
  • sozialer Kompetenz

 

Somit verbinden Sie Ziel und Anforderung an die PDL miteinander. Jetzt weiß jeder Bewerber, was von ihm erwartet wird. Wer sich Ihr Anforderungsprofil zutraut, wird sich bei Ihnen bewerben.

Für diese Bewerber setzen Sie nun ein modulares Einarbeitungskonzept auf. Dieses Einarbeitungskonzept richtet sich eng am  Anforderungsprofil sowie den Besonderheiten Ihrer Einrichtung aus.

 

Das Karla Kämmer Team hat ein innovatives Einarbeitungswerkzeug geschaffen, welches im Sinne des „Blended Learning“ von der neuen PDL online genutzt werden kann. Wir haben bereits Lerninhalte eingestellt, zusätzlich zum Einarbeitungsstoff kann die PDL auf eine Bibliothek zurückgreifen, mit deren Hilfe die PDL  alle relevanten Informationen weiter vertiefen kann. Vorgesehen sind zusätzlich natürlich Erfolgskontrollen und Reflexionsschleifen.

Gerne stellen wir Ihnen das Einarbeitungsmodell persönlich oder per Videokonferenz vor.

 

Damit sie ab heute nur noch erfolgreiche PDL-Einstellungen vornehmen!

Wir machen Menschen für Menschen stark