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Pro Pflegereform wird vom DBfK unterstützt

Vor allem die stationären Einrichtungen ächzen unter den Neuerungen der Pflegestärkungsgesetze II und III. Aber auch im ambulanten Bereich ist die Euphorie verflogen – denn dort zeigen sich seit Jahresbeginn erhebliche Mitnahmeeffekte beim zum Teil deutlich erhöhten Pflegegeld.

Viele Pflegedienst-Inhaber sprechen bereits von einer „2.Rente“, die der Gesetzgeber den Pflegebedürftigen mit der kräftigen Leistungserhöhung für die häusliche Versorgung beschert hat. Die höheren Leistungsansprüche werden vielerorts nicht in die Pflege investiert, sondern zur Aufstockung des eigenen Einkommens.

Im Herbst 2016 hat sich unterdessen die Initiative „Pro Pflegereform“ zusammengeschlossen. Dahinter stecken unter anderem Träger von Pflegeeinrichtungen. Pro Pflegereform verweist auf viele Baustellen in der Pflege, die noch längst nicht abgearbeitet sind.

Auch der renommierte Berufsverband DBfK unterstützt die Initiative. Der Verband schließt sich der Aussage von Pro Pflegereform an, dass auch die nächste Bundesregierung die Pflege mit hoher Priorität behandeln muss. Was begonnen wurde, muss fortgesetzt werden, so der DBfK.

Pro Pflegereform macht deutlich, dass die Pflegestärkungsgesetze nichts an den Kernproblemen der Pflege, nämlich der Unterfinanzierung und dem grassierenden Personalmangel geändert haben. Die Initiative verwiest auf die Herausforderungen, die uns mit dem demografischen Wandel erst noch bevorstehen.  Zudem betont Pro Pflegereform, dass die Branche reformbereit sei.

Die Forderungen der Initiative lauten im Einzelnen:

  • Umsetzung eines echten Teilkaskoprinzips in der Pflege
  • Überwindung der Sektorengrenzen ambulant/stationär
  • finanziertes Quartiersmanagement
  • Honorierung der Angehörigenpflege
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege
  • gesicherte Refinanzierung der Personalkosten

Nähere Informationen über die Initiative „Pro Pflegereform“ finden Sie unter https://www.pro-pflegereform.de/initiative/

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