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Politik setzt sich für mehr Geld in Pflegeberufen ein

Im Zuge des Personalmangels in der Pflege wird im Kampf um gute Kräfte auch immer wieder das Argument „gute Bezahlung“ ins Feld geführt. Befeuert wird dies nun durch eine klare Positionierung des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe. Er fordert unmissverständlich eine faire Bezahlung für Pflegekräfte.

Passend zur Diskussion um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der in seiner Umsetzung nicht zum Nulltarif zu haben sein wird, kommt eine Aussage des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe. Der CDU-Politiker macht sich für eine angemessene Personalausstattung und eine „faire Bezahlung“ in den Pflegeberufen stark.

Gröhe sieht die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sehr deutlich, die die Alterung der Gesellschaft mit sich bringen. Diesen Herausforderungen müsse man begegnen, indem man für attraktive Arbeitsbedingungen in der Pflege sorge, so der Gesundheitsminister weiter.

Aus seiner Sicht sei die Pflegeversicherung mittlerweile ein Jobmotor. Denn schließlich habe sich die Zahl der Arbeitnehmer in der Pflege verdoppelt. Hinzu kommt, dass in 2014 ein Ausbildungsrekord in der Pflege verzeichnet wurde. Was der Minister beim letzten Punkt allerdings vergisst, ist, dass durch die Ausbildungsumlage einzig die Träger und die Versicherten diesen Rekord ermöglicht haben.

Unabhängig davon feiert Gröhe die Pflegeversicherung als Erfolgsmodell. Nicht ganz zu Unrecht, schließlich konnte der Anteil der Pflegebedürftigen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, erheblich gesenkt werden. Positiv zu werten ist aber trotz aller parteipolitischen Aussagen, dass Hermann Gröhe die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich für deutlich bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege einsetzt.

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