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Palliativversorgung in Deutschland – Neue Perspektiven für Praxis und Forschung

Die Experten sind sich einig: Im internationalen Vergleich bestehen in Deutschland immer noch Defizite im Bereich der Palliativversorgung. Behoben werden könnte das Defizit durch eine nachhaltige Entwicklung in der Forschung zu dem Thema.

Aus diesem Grunde fordern zum einen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und zum anderen die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften Maßnahmen, um eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und evidenzbasierte Palliativversorgung zu erreichen.

Schließlich erfüllt die Palliativversorgung eine elementare Aufgabe. Neben der Bemühung um eine bestmögliche Lebensqualität sterbender Menschen – sowohl körperlich als auch psychisch – hat eine professionelle Palliativversorgung auch zum Ziel, für die Angehörigen Lebensqualität herzustellen oder aufrecht zu erhalten.

Bei der Palliativversorgung stehen Prävention und Linderung von Leid im Mittelpunkt. Diese Maßnahmen sind allumfassend für die betroffenen Menschen und sollen die Bereiche „Körper“, „Psyche“, „Soziales“ und „Spirituelles“ abdecken.

Dies passt zur öffentlichen Wahrnehmung, wo das Thema Tod und Sterben immer mehr an Bedeutung gewinnt – und kein Tabuthema mehr darstellt. Das belegen auch Umfragen: So machen sich 54% der Befragten Gedanken über das eigene Sterben, immerhin noch fast 40% geben an, dass sie sich über das Thema Tod und Sterben in ihrem direkten Umfeld verstärkt Gedanken machen.

Leider besteht immer noch Unsicherheit über die tatsächliche Effizienz der Palliativversorgung. Schließlich ist die Forschung hierzu noch im Aufbau. Es besteht noch einiger Nachholbedarf in diesem Feld, um Einrichtungen und Pflegenden noch mehr Kompetenz zu vermitteln. Aber die Bemühungen von Verbänden, Medizinern und Pflegenden sind unübersehbar, Deutschland auch in diesem Bereich der Pflege nach vorn zu bringen.

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