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Heime bleiben wichtige Säule in der pflegerischen Versorgung

Innovative Anbieter sozialer Dienstleistungen haben es längst verstanden. Nur wer die gesamte Nahrungskette von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zur Palliativpflege anbieten kann, bleibt nachhaltig im Markt. Deshalb ist es sinnvoll, dass auch stationäre Pflegeheime in Portfolio sind. Experten auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin bestätigen dies.

Ambulant vor stationär. Dieser politische Grundsatz dominiert die Pflegelandschaft seit vielen Jahren. Doch die fortschreitenden Ambulantisierung der Pflege treibt nicht nur seltsame Blüten (man denke hier an die Ambulantisierung  von Leistungen in stationären Einrichtungen) sondern stellt auch die Daseinsberechtigung stationärer Versorgungsformen in Frage.

Doch diese Form der pflegerischen Versorgung darf nicht vergessen werden. Dies betonten Experten gerade auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. Da die Politik gerade auf dem gegenteiligen Weg ist, wie einzelnen Landesheimgesetze beweisen, ist es umso wichtiger, die stationären Einrichtungen zu stärken. Aufgrund des politischen Gegenwindes (u.a. Einzelzimmer-Zwang und unklare Regeln zur künftigen Personalbemessung) haben es Heimbetreiber zur Zeit nicht gerade leicht.

Viele Umfragen geben der Politik oberflächlich recht. Denn die Mehrheit der Bevölkerung möchte im Fall der Fälle lieber in der vertrauten häuslichen Umgebung versorgt werden. Dazu zählen aber auch Angebotspakte im Quartier. Die Pflege im Quartier beinhaltet in vielen Ansätzen eine Koexistenz zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

In den Diskussionen auf dem Deutschen Pflegetag wurde hierzu der prägende Satz „ambulant mit stationär“ formuliert. Branchenvertreter aus Anbietern, Politik, Kostenträgern und Wissenschaft waren sich einig, dass dieser Leitsatz Zukunft haben kann – vor allem vor dem Hintergrund künftiger quartiersnaher Versorgungskonzepte.

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