Kundenbereich

Weiter geht’s mit dem Strukturmodell

In diesen Tagen, am 31. Oktober, endet das Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation, das unter anderem durch den damaligen Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU) auf den Weg gebracht wurde. Jetzt sollen die Trägerverbände das Projekt fortsetzen.

Insgesamt zeigen sich die Projektverantwortlichen zufrieden. Dennoch mahnen sie an, dass noch viel Arbeit zu leisten ist. Die neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach, hat nun das Entbürokratisierungsprojekt an die Trägerverbände übergeben.

Die bisherigen Resultate können sich sehen lassen: Das Projektbüro EinStep hatte bundeseinheitliche Schulungsunterlagen erstellt und für die Trägerverbände mehr als 800 Multiplikatoren geschult. Darüber hinaus hat das Projektbüro die Schulungen der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) und der regionalen Heimaufsichten unterstützt.

Mittlerweile nehmen etwa 11.500 ambulante und stationäre Einrichtungen an dem Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation teil. Das ist etwa die Hälfte aller Einrichtungen in Deutschland und veranlasst auch die Trägerverbände zu einem positiven Fazit zum.

Auf der Veranstaltung „Mehr Zeit für die Pflege – durch Entbürokratisierung den Pflegealltag verbessern und Professionalisierung fördern – Perspektiven und Reflexion“ diskutierten Pflegekräfte und Pflegewissenschaftler angeregt, was zu tun bleibt, damit Pflegeeinrichtungen ihre Pflegedokumentation weiterhin entschlacken können und somit Pflegekräfte entlasten. Damit für die wirkliche Pflege mehr Zeit bleibt!