Kundenbereich

Ex-Mitarbeiter eines Pflegeheims stehen seit Mitte Oktober wegen Mordes vor Gericht

Der Mordprozess gegen drei ehemalige Mitarbeiter eines Seniorenheims erregt zurzeit die Öffentlichkeit. Vor Gericht stehen ein 27-jähriger Pflegehelfer als mutmaßlichen Haupttäter, eine 26-jährige Altenpflegerin sowie ein 48-jähriger Pflegehelfer. Sie sind angeklagt wegen gemeinschaftlichen Mordes in zwei Fällen und eines weiteren Mordversuchs. Zudem sollen sie weitere Heimbewohner  drangsaliert und dies gefilmt haben.

Die Angeklagten: „Gute“ Mitarbeiter, die bei Bewohnern und Angehörigen gleichermaßen beliebt waren. Ort des unvorstellbaren Geschehens: Eine stabile Einrichtung in einer kleinen Stadt mit beständiger und reflektierter Führung, überwiegend zufriedenen Mitarbeitern und einem guten Arbeitsklima.

Träger und Einrichtung reagieren sofort und sehr umsichtig. Rückhaltlose Aufklärung und Transparenz ist die Devise. Für die Begleitung in dieser schweren Zeit und für die Aufarbeitung des Geschehens wird professionelle Hilfe hinzugezogen. Das Team der Karla Kämmer Beratung geht in die Bereiche – auch zu den betroffenen Bewohnerinnen, ihren Angehörigen und Pflegekräften. Es versucht Räume für Trost, Vertrauen, Anteilnahme und Bewältigung mit kleiner Kraft zu schaffen und insbesondere  die fassungslosen Mitarbeiter des Hauses zu trösten und zu stabilisieren.